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Wie man mit Methode innoviert: die Werkzeuge, die wir beim Innovations-Workshop im November verwenden werden

von | Aug. 29, 2025 | Digitalisierung

Innovation ist eines der am meisten missbrauchten Wörter in der Arbeitswelt. Aber für viele kleine und mittlere Unternehmen bleibt es eine offene Herausforderung: Wie kommt man von guten Absichten zu konkreten Maßnahmen? Wie verwandelt man eine Idee in ein nachhaltiges, nützliches und messbares Projekt?

Um diese Fragen zu beantworten, hat ICT Project den Innovations-Workshop im November ins Leben gerufen. Es wird kein theoretisches Event sein, sondern eine praktisches Denkwerkstatt, in der wir gemeinsam mit konkreten Werkzeugen arbeiten, um Innovation einfach, aber strukturiert zu planen, zu managen und umzusetzen.

In diesem Artikel stellen wir einige der Methoden vor, die wir während des Workshops verwenden werden, ausgewählt wegen ihrer Wirksamkeit und Anpassungsfähigkeit an den Kontext der KMUs in unserer Region.

Impact Mapping: Wie man Prioritäten setzt

Jedes Unternehmen hat viele Ideen. Einige kommen von Mitarbeiter:innen, andere von Kund:innen, wieder andere aus technischen oder regulatorischen Anforderungen. Aber nicht alle Ideen sind gleich.

Die Aufwand-Wirkungs-Matrix (Impact-Effort-Matrix) hilft uns, sie nach zwei grundlegenden Dimensionen zu ordnen:

  • Wie viel Wert sie für die Organisation generieren (in Bezug auf Effizienz, Einsparungen, Kundenzufriedenheit)
  • und wie aufwändig ihre Umsetzung ist (in Bezug auf Zeit, Ressourcen, Kompetenzen).

Dank dieser Einordnung können wir Initiativen mit hohem Wert und geringem Aufwand – die sogenannten „Quick Wins“ – von denen unterscheiden, die viel Energie verbrauchen, ohne wirklichen Nutzen zu bringen. Es ist ein nützliches Werkzeug, um sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt, und Ablenkungen zu vermeiden.

Der PDCA-Zyklus: Schritt für Schritt verbessern

Das zweite Werkzeug, das wir verwenden werden, ist der PDCA-Zyklus, ein Akronym für Plan – Do – Check – Act. Es ist ein Modell der kontinuierlichen Verbesserung, das in der Industrie entstanden ist, aber heute auch weit verbreitet in der Innovationsprojekt-Management.

Im Workshop werden wir sehen, wie man es anwendet, um Veränderungen schrittweise und kontrolliert einzuführen. Man beginnt mit einer Planungsphase (Plan), geht dann zur kleinen Experimentierung über (Do), überprüft, was funktioniert hat und was nicht (Check), und schließlich erweitert oder korrigiert man den Ansatz (Act). Diese Methode ist besonders nützlich, um spontane „Sprünge“ zu vermeiden und stattdessen eine Logik des ständigen Lernens zu verfolgen.

People + Process + Technology: Ein Dreieck, das man nicht ignorieren sollte

Ein häufiger Fehler bei Innovationsprojekten ist, sich ausschließlich auf die Technologie zu konzentrieren und die Menschen und Prozesse zu vernachlässigen.

Während des Workshops werden wir das Modell People + Process + Technology verwenden, um ein Gleichgewicht zwischen diesen drei Elementen zu gewährleisten. Jede neue Lösung muss analysiert werden, indem man sich fragt:

  • Wer wird sie nutzen und mit welchen Kompetenzen (People)?
  • Wie wird sie den bestehenden Arbeitsablauf verändern (Process)?
  • Welche technologischen Werkzeuge sind am besten geeignet, um sie zu unterstützen (Technology)?

Nur wenn diese drei Elemente ausgerichtet sind, bringt die Innovation echte und dauerhafte Ergebnisse.

Innovation Canvas: Vom Konzept zum Projekt

Schließlich wird eines der konkretesten Werkzeuge das Innovation Canvas sein, ein visuelles Raster, das hilft, eine Intuition in ein operatives Projekt zu verwandeln.

Wir werden gemeinsam daran arbeiten, das Ziel der Innovation klar zu definieren, das Problem, das gelöst werden soll, die erwarteten Vorteile, die notwendigen Ressourcen, die zu überwindenden Hindernisse und die Erfolgsindikatoren.

Dieses Werkzeug erleichtert nicht nur die Planung, sondern macht die Idee auch leicht kommunizierbar an Mitarbeiter, Kunden, Partner und Stakeholder. Es ist ein entscheidender Schritt, um von der Theorie zur Praxis zu gelangen.

Ein Workshop, um wirklich zu innovieren

Der Innovations-Workshop wird kein Frontalunterricht sein, sondern eine Gelegenheit, gemeinsam zu arbeiten, Erfahrungen auszutauschen, reale Anwendungsfälle zu analysieren und mit konkreten, einsatzbereiten Werkzeugen ins Unternehmen zurückzukehren.

Innovieren ist keine Frage des Glücks oder der Genialität, sondern der Methode. Und mit den richtigen Werkzeugen kann auch ein kleines Unternehmen Großes leisten.

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